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Der Dreh zum Strom: Labor-Mixer ... erforsche

 

 explore-it
... erforsche: Wasser-Wirbel im Glas

Dank elektrischer Energie wirst du mit deinem selber gebauten Labor-Mixer einen spektakulären Wasserwirbel erzeugen.

01 Elektrolabor betriebsbereit Für Chemiker ist diese Art von Mischer ein alltägliches Werkzeug: Ein rotierender Magnet bringt einen magnetischen "Fisch" in einem Glas mit Flüssigkeiten zum Rotieren, der diese Flüssigkeit gleichmässig durchmischt.
01 Elektrolabor betriebsbereit explore-it
Baue deinen Labor-Mixer
01 Elektrolabor betriebsbereit
  • Für den Labor-Mixer brauchst du das Kurbel-Kraftwerk und die Energiewandel-Station.
  • Entferne zwei Magnete und Klebebandstücke von der Energiewandel-Station.
01 Elektrolabor betriebsbereit

Material

1) Rasterblatt explore-it
2) Doppelklebeband
3) Silikonschauch
4) 1 grünes Zahnrad
5) 2 Magnete
6) Hartschaumstab

01 Elektrolabor betriebsbereit

Besorge dir ein schlankes, eher hohes Glas. Das Glas soll einen Schraubdeckel haben (Marmeladeglas, Konservenglas).
Das abgebildete Konservenglas ist ca. 11 cm hoch und hat einen Durchmesser von ca. 7 cm.

Sorge dafür, dass nichts auf deinem Arbeitstisch durch Wasser beschädigt werden kann. Halte ein Trocknungstuch bereit. 

01 Elektrolabor betriebsbereit
  • Schneide ein 0.5 cm breites Stück Doppelklebeband ab.
01 Elektrolabor betriebsbereit
  • Klebe das Doppelklebeband in die Mitte des grünen Zahnrades auf dem Hartschaumblock.
  • Klebe einen Magneten in die Mitte des Klebebandes. 
01 Elektrolabor betriebsbereit
  • Schneide 4 Hartschaumstücke von 3 cm Länge zu.
  • Nutze dazu die Schneidehilfe, die du beim Bau der Energiewandel-Station gebaut hast.
  • Bewege das Messer mit wenig Druck hin- und her und schneide den Stab etwa einen Drittel ein. 
  • Drehe den Stab um 90 Grad und schneide ihn erneut etwa einen Drittel ein.
  • Wiederhole diesen Vorgang.
  • Beim vierten Schnitt schneidest du den Stab ganz durch (Film).
01 Elektrolabor betriebsbereit
  • Schneide zwei Stücke Doppelklebeband von 1 cm Breite ab.
  • Halbiere sie, so, dass du vier gleich grosse Stücke erhältst.
01 Elektrolabor betriebsbereit
  • Klebe die Doppelklebebandstücke auf die quadratischen Seiten der Hartschaumstücke.
01 Elektrolabor betriebsbereit
  • Klebe die 4 Hartschaumstücke auf die Grundplatte.
  • Die Ecken der Hartschaumstücke berühren jeweils die Kanten der Grundplatte in der Mitte.
01 Elektrolabor betriebsbereit
  • In der Ansicht von oben kannst du gut erkennen, wo die Hartschaumstücke auf die Grundplatte geklebt werden.
01 Elektrolabor betriebsbereit
  • Schneide ein Stück Silikonschlauch von 2 cm ab. 
  • Stecke den Stecker des schwarzen und des blauen Kabels in das Silikonstück (Pfeil). 
  • Überprüfe, ob die Stecker an den roten Kabeln durch den Magneten miteinander verbunden sind.
  • Nun ist dein Labor-Mixer betriebsbereit.
01 Elektrolabor betriebsbereit

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Wasser-Wirbel im Glas

  • Fülle das Glas mit Wasser 
  • Lege einen Magneten in das Glas und verschliesse es. 
  • Stelle das Glas auf die 4 Hartschaumstücke.
01 Elektrolabor betriebsbereit
  • Drehe das Antriebsrad deines Kurbel-Kraftwerks. 
  • Mache dies andauernd, bis du einen Wirbel im Wasser beobachten kannst. 
  • Drehe weite und versuche den Wirbel bis auf den Boden des Glases zu bringen.
    Es entsteht ein faszinierendes Gebilde mit spiralförmigen Verdrehungen.
01 Elektrolabor betriebsbereit

 

  • Kannst du den Wirbel auch nur bis in die Mitte des Glases bewegen?
01 Elektrolabor betriebsbereit
  • Gelingt es dir, dass sich einzelne Luftblasen losreissen und nach unten gezogen werden?
01 Elektrolabor betriebsbereit
  • Was geschieht, wenn du die Drehrichtung änderst?

  • Mache verschiedenartige Erprobungen, bis du die Wirkung des rotierenden Magneten im Wasser gut verstehst. 
Der Dreh zum Strom: Labor-Mixer ... erforsche

 

 

Die folgenden Fragen musst du nicht alle beantworten können. Sie sollen dich aber neugierig machen und vorbereiten auf die Versuche mit einem selbst gebauten Labormixer und dem, was wir mixen, nämlich mit Wasser.

 

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... erforsche: Wasser-Strudel

Wirbel1 In wilden Gewässern kann es in seltenen Fällen vorkommen, dass grosse Strudel entstehen. Bei Stauseen ist grosse Vorsicht geboten, was das Baden anbelangt.
Wirbel1

Frage:
Wie muss man sich verhalten, wenn man von einem Strudel in die Tiefe gezogen wird?

 


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... erforsche: Auftrieb im Wasser

Vielleicht hast du schon bemerkt, dass du im Meer beim Schwimmen weniger Kraft aufwenden musst, um an der Wasseroberfläche zu bleiben. Noch mehr Auftrieb haben Schwimmer im Roten Meer. Dort ist Zeitung-Lesen ganz ohne Bewegung möglich.

Frage:
Warum kann man im Toten Meer ohne zu schwimmen auf das Wasser liegen?

 

 


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... erforsche: Zauber-Salz

Beim Kochen hast du bestimmt schon bemerkt, dass das Salz, welches du ins Wasser gibst, plötzlich verschwindet. 

01 Elektrolabor betriebsbereit

Frage:
Wo bleibt das Salz, wenn du es ins Wasser gibst und einen Moment wartest?

Der Dreh zum Strom: Labor-Mixer ... erforsche

 

 

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... erforsche: Ausprobieren, erkennen, verstehen

Nun kannst du spannende Versuche machen mit Wasser. Sorge für eine geeignete Arbeitssituation. Vergewissere dich, dass nichts in der Nähe ist, das durch Wasser beschädigt werden könnte. Es darf keine Probleme geben, wenn du unglücklicherweise das Konservenglas ausleeren würdest. 

01 Elektrolabor betriebsbereit

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Wirbel
Vielleicht kennst du den Trick: 
Du machst eine Wette, dass du eine Flasche Wasser am schnellsten ausleeren kannst. Dreh das obere Ende der Flasche ein paar Mal kräftig und siehe da: Es entsteht ein Wirbel und die Flasche entleert sich viel schneller, als wenn du sie einfach umdrehst.

01 Elektrolabor betriebsbereit
  • Schneide von einem 2 cm breiten Papierstreifen (rot, blau, gelb oder grün) ein 1 cm breites Stück ab.
  • Klebe dieses Papierstück auf ein etwa 4 cm langes Stück Klebeband.
  • Der obere Rand des Papierstückes soll frei bleiben.
01 Elektrolabor betriebsbereit

 

  • Klebe das Papierstück auf das Glas.
  • Der obere Rand des Papierstücks liegt genau auf der Linie des Wasserstandes.
01 Elektrolabor betriebsbereit
  • Erzeuge einen grossen Wirbel.
  • Wenn du nun genau hinschaust, siehst du, dass der Wasserstand am Rand leicht ansteigt (ca. 1 mm).
  • In der Mitte vertieft sich das Wasser in einen Strudel. 

Mögliche Erkenntnisse:
Der Magnet im Glas dreht sich und überträgt seine Rotationsenergie an die benachbarten Wasserteilchen. Diese drehen sich auch im Kreise und werden nach aussen gegen die Glaswand gedrückt. An der Glaswand können sie nur nach oben entweichen. Der Wasserspiegel steigt am Glasrand. In der Mitte des Glases drückt die Luft in den frei gewordenen Raum.

Wirbel1

explore-it
Schwimmer im Wirbel 

Wie soll man sich verhalten, wenn man in einen Wasserwirbel kommt. 

Wenn du gut beobachtest, was mit der roten Bügelperle passiert, kannst du wichtige Hinweise erhalten.  

01 Elektrolabor betriebsbereit
  • Öffne das Konservenglas.
  • Lege die rote Bügelperle ins Wasser.
    Du stellst fest, dass sie schwimmt. 
  • Was passiert mit der roten Bügelperle, wenn sie in den Wirbel gelangt? 

  • Ohne Deckel kannst du nun den Wirbel von oben beobachten? Was stellst du fest?

Mögliche Erkenntnisse:
Die Bügelperle wird im Wirbel ganz nach unten gezogen, dann zur Seite gedrückt, um wieder nach oben zu steigen. 
Wenn ein Mensch in einen Wasserwirbel gelangt, ist es das Beste, sich nicht zu wehren. Wie die Bügelperle, soll man sich nach unten ziehen lassen, weil man dann am Fusse des Wirbels zur Seite entweichen kann, um wieder an die Wasseroberfläche zu gelangen.  Im "... und mehr" kannst du noch mehr dazu erfahren.
Weil nun das Glas offen ist, kannst du den Wirbel auch von oben betrachten und feststellen, dass es spannende Geräusche gibt, wenn der Wirbel dreht. 

01 Elektrolabor betriebsbereit explore-it
Schwimmen und sinken
Wie machen es Taucher, dass sie im Wasser schweben und nicht sinken oder auftauchen? Sie haben einen Bleigurt, der sie nach unten zieht und gleichzeitig eine Schwimmweste, die sie aufblasen können. Es braucht dann etwas Übung, den Auftrieb (Luft) mit dem Abtrieb des Bleibgurts in ein optimales Verhältnis zu bringen und dann geht es los mit dem scheinbar schwerelosen Schweben unter Wasser...
01 Elektrolabor betriebsbereit
  • Schneide ein 1.5 cm langes Stück Silikonschlauch zu.
  • Halbiere es der Länge nach. Es entstehen zwei gleiche Teile.
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  • Stecke ein Silikonstück in die rote Bügelperle.
    Vielleicht musst du dafür das Ende etwas zuschneiden.
    Nun hast du einen "Taucher" gebaut. 

01 Elektrolabor betriebsbereit
  • Lege deinen Taucher und das halbe Silikonstück ins Wasser.
  • Was beobachtest du?
01 Elektrolabor betriebsbereit
  • Erzeuge einen Wirbel und beobachte die beiden Teile. Was kannst du erkennen?

Mögliche Erkenntnisse:
Das Silikonstück sinkt zu Boden.  Es ist schwerer als Wasser. Die Bügelperle allein schwimmt. Zusammen mit dem Silikonschlauch sinkt sie zu Boden. 
Wenn das Wasser gewirbelt wird, werden auch diese Teile zur Seite gedrückt und ein wenig nach oben gestossen.
Manchmal haften Luftblasen an den Teilen, die sie nach oben tragen. Dies ist ähnlich wie beim Taucher, bei dem die Luft in der Schwimmweste für Auftrieb sorgt. 

01 Elektrolabor betriebsbereit

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Schweben im Salzwasser

Im Salzwasser fällt das Schwimmen leichter...

Mit Salz kannst du das Wasser so verändern, dass dein Taucher gerade noch schwimmt.

01 Elektrolabor betriebsbereit

Es ist wichtig für diesen Versuch, dass der Taucher keine Luftblasen mit sich trägt. 

  • Klopfe mit dem Rundstab an deinen Taucher, damit, die Blasen entweichen.  

 

01 Elektrolabor betriebsbereit
  • Nimm einen Kaffeelöffel voll Salz.
  • Mit dem Rundstab streifst du über den Rand des Löffels und schiebst das überstehende Salz weg.
    Nun hast du einen "gestrichenen" Löffel voll Salz.
01 Elektrolabor betriebsbereit
  • Schütte den gestrichenen Löffel Salz ins Wasser.
  • Beobachte, was mit dem Salz passiert.
  • Verwirble das Wasser und beobachte weiter.
01 Elektrolabor betriebsbereit

Wiederhole folgenden Arbeitsablauf, bis dein Taucher aufsteigt: 

  • Schütte einen gestrichenen Löffel Salz ins Wasser.
  • Verwirble das Wasser, bis sich das Salz ganz aufgelöst hat. 
  • Beobachte, ob der Taucher aufsteigt?
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  • Bewege den schwebenden Taucher mit wenigen Drehungen des Magneten. 
  • Du kannst mit ihm spannende Kunststücke vollführen.

Mögliche Erkenntnisse:
Im Leitungswasser sinkt der Taucher zu Boden, weil er schwerer als Wasser ist und das Wasser verdrängen kann.
Wenn im Wasser viel Salz aufgelöst wird, erhöht sich die Dichte des Wassers, das heißt: Salziges Wasser ist schwerer. Nun ist der Taucher leichter als Wasser und wird nach oben getrieben.
Diesen Auftrieb kannst du auch beobachten, wenn du dich im Meerwasser treiben lässt. Im Salzwasser bleibst du viel leichter an der Wasseroberfläche als in Süßwasser.

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Elektrische Leitfähigkeit von Wasser

  • Stelle das Glas mit dem Salzwasser auf den Tisch.
  • Nimm ein zweites Glas mit frischem Leitungswasser.
  • Was denkst du: Leitet Salzwasser und Leitungswasser den elektrischen Strom?
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  • Stecke jeweils die zwei Prüfspitzen ins Glas und prüfe, ob Strom durchfliesst und sich der Motor dreht, wenn du das Antriebsrad deines Kurbel-Generators drehst.
  • Achtung: Die Prüfspitzen dürfen sich im Wasser nicht berühren.

Mögliche Erkenntnisse:
Im Salzwasser ist die Leitfähigkeit sehr gut.
Mit den Prüfspitzen der Energiewandel-Station ist im sauberen Leitungswasser keine elektrische Leitfähigkeit festzustellen.
Achtung: Das gilt nur für den schwachen Strom, den das Kurbelkraftwerk liefert. Schaue dazu das nächste Bild an!

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Elektrische Leitfähigkeit von Wasser

Das kennst du: 

Du darfst niemals mit elektrisch betriebenen Apparaten am und im Wasser spielen!
Das ist lebensgefährlich.

 
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Trennen des Gemisches

Bevor du den Inhalt deines Glases wegleeren kannst, musst du es wieder in seine Bestandteile aufteilen.

Das kannst du ähnlich machen, wie wenn man Filterkaffee angiessen: Der Filter hält die Feststoffe (hier den gemahlenen Kaffee) zurück und die Flüssigkeit rinnt durch das Filterpapier.

01 Elektrolabor betriebsbereit

 Filtern

  • Baue dir einen Filter, indem du ein Stück Haushaltspapier über ein Glas legst und es mit einem Gummiband fixierst.
  • Die Feststoffe bleiben im Papier.
  • Wiederhole den Vorgang mit neuem Papier, wenn das Wasser noch nicht genügend klar ist. 
  • Nun darf man das Wasser der Kanalisation übergeben.
01 Elektrolabor betriebsbereit

Kannst du auch das Salz aus dem Wasser holen?

In den bolivianischen Anden wird, wie an vielen Orten auf der Welt, aus Meerwasser Salz gewonnen.

  • Du kannst selber ausprobieren, wie das gemacht wird. 
01 Elektrolabor betriebsbereit

Verdunsten lassen

  • Lege ein paar Tropfen Salzwasser in ein flaches Gefäss und lasse es über Nacht stehen.
  • Was erwartest du?
  • Was kannst du am anderen Tag erkennen?

Mögliche Erkenntnisse:
Obwohl wir das Salz im Wasser nicht mehr gesehen haben, war es am anderen Tag sichtbar als weisses Pulver.
Das Wasser hat sich verflüchtigt und zurück bleibt das Salz. Es hat kleine Kristalle gebildet.


 

Der Dreh zum Strom: Energiewandel-Station ... erforsche

 

Mit der Energiewandel-Station kannst du untersuchen, wie leise Töne verstärkt werden können. Zudem kannst du die elektrische Leitfähigkeit von Materialien prüfen und elektrische Schaltungen bauen und darstellen.

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... erforsche: Schall verstärken

Woran liegt es, dass deine Soundmaschine laute Geräusche erzeugt?

01 Elektrolabor betriebsbereit

Bei deiner Soundmaschine werden die Kratzgeräusche des Nadelkopfes gut hörbar. 

Bei einem Grammophon kannst du Ähnliches beobachten. 

Foren / Reparatur / Schalldosen Reparatur - Grammophon und ... Beim Grammophon gleitet eine Nadel in einer spiralförmigen Rille. Die Rille hat kleinste Unebenheiten. Diese Unebenheiten versetzen die Nadel in Bewegung. Die Bewegungen der Nadel werden auf eine grössere Fläche übertragen. Im Bild ist das die runde Scheibe. Die Scheibe hat die Funktion einer Membrane. Die Membrane versetzt die umgebende Luft in Bewegung.
Foren / Reparatur / Schalldosen Reparatur - Grammophon und ...

Diese bewegte Luft nehmen wir als Schall, als Geräusche oder Töne wahr. Mit einem Schalltrichter kann der Schall der Membrane verstärkt werden. 
Bei unserem akustischen Signalgeber kannst du Ähnliches beobachten. 

Dieses Bild zeigt ein Grammophon, wie man es vor etwa hundert Jahren benutzt hat. 

Foren / Reparatur / Schalldosen Reparatur - Grammophon und ... Daraus wurde der heute noch erhältliche Plattenspieler entwickelt, der die Bewegungen der Nadel elektronisch verstärkt.

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Experiment: Geräusche verstärken

01 Elektrolabor betriebsbereit

 

Für das Experiment brauchst du:

  • den Hartschaumstab vom Stromwandler-Labor
  • die Stecknadel vom Stromwandler-Labor
  • einen 2 cm breiten Papierstreifen von 10 cm Länge. 
  • einen weiteren Hartschaumstab
  • Notizmaterial
01 Elektrolabor betriebsbereit

Halte die Nadel senkrecht über die Tischfläche, so, dass der Nadelkopf etwa 2 cm über der Tischfläche ist. Mit dem liegenden Hartschaumstab kannst du die Höhe einschätzen.

  • Lass die Nadel auf den Tisch fallen.
  • Was hörst du?
01 Elektrolabor betriebsbereit

Klebe die Nadel mit einem Stück normalem Klebeband an die kurze Seite des Papierstreifens.

Halte den Papierstreifen senkrecht über die Tischfläche, so, dass der Nadelkopf etwa 2 cm über der Tischfläche ist. Mit dem liegenden Hartschaumstab kannst du die Höhe einschätzen.

  • Lass den Papierstreifen mit der Nadel auf den Tisch fallen
  • Was hörst du?
01 Elektrolabor betriebsbereit

Stecke die Nadel in die Stirnseite des Hartschaumstabes.

Halte den Hartschaumstab senkrecht über die Tischfläche, so, dass der Nadelkopf etwa 2 cm über der Tischfläche ist. Mit dem liegenden Hartschaumstab kannst du die Höhe einschätzen.

  • Lass das Hartschaumstab mit der Nadel auf den Tisch fallen.
  • Was hörst du?
01 Elektrolabor betriebsbereit 

Was hast du beobachtet?
Was hast du gehört?

Halte deine Erkenntnisse fest.

Mögliche Erkenntnisse:
Die Bewegungsenergie des Aufpralls des Nadelkopfs wird auf das Papier übertragen und ebenso auf den Hartschaum. Beim Hartschaum wird am meisten Bewegungsenergie (kinetische Energie) in Schall (bewegte Luft) umgewandelt, darum ist hier das Aufprallgeräusch am lautesten.

 


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... erforsche: Leitfähigkeit von Materialien 

Mit deiner Energiewandel-Station kannst du untersuchen, welche Materialien Strom leiten. 
Interessant wäre es, wenn du Gegenstände finden würdest, die Strom leiten und die du später für den Bau einer elektrischen Fernleitung gebrauchen kannst. 

35 Zusatzexp Prüfkabel bereit

explore-it
Baue einen elektrischen Durchgangsprüfer

  • Entferne von der Energiewandel-Station folgende Teile:
    • den Rundstab mit dem Hartschaumstab
    • die Kartonscheibe mit dem grünen Zahnrad
  • Stecke das andere grüne Zahnrad auf die Motorachse.
  • Entferne das blaue und das schwarze Kabel vom Magneten. Die Nadelspitzen der Kabel sind deine Prüfspitzen.
35 Zusatzexp Prüfkabel bereit Du findest heraus, ob ein Gegenstand Strom leitet, wenn du die Prüfspitzen fest mit dem Untersuchungs-Material verbindest.
Wenn du den Generator drehst und der Motor sich bewegt, fliesst Strom durch das Material.
Man sagt: «Es leitet Strom». 

Achtung: Manchmal verhindert eine Bemalung, Beschichtung oder Verschmutzung, dass Strom fliesst, obwohl ein Material stromleitend ist. 
35 Zusatzexp Prüfkabel bereit
  • Am einfachsten ist es, wenn eine andere Person die Nadelspitzen fest auf das Material drückt. 
  • Drehe dein Kurbel-Kraftwerk und prüfe, ob das grüne Zahnrad dreht oder nicht. 
35 Zusatzexp Prüfkabel bereit
  • Wenn du alleine arbeitest, musst du dir etwas einfallen lassen:
    Nutze zum Beispiel Büroklammern oder Gummiringe, um die Prüfspitzen zuverlässig mit dem zu prüfenden Material zu verbinden. Vielleicht hast du noch andere Ideen.
  • Drehe dein Kurbel-Kraftwerk und prüfe, ob das grüne Zahnrad dreht oder nicht.

Mögliche Erkenntnisse:
Materialien, durch welche Strom fliesst, sind Stromleiter. Materialien durch welche kein Strom fliesst, sind Isolatoren. Metalle sind gute Stromleiter, Kunststoffe sind gute Isolatoren.

 


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... erforsche: Elektrische Schaltungen

35 Zusatzexp Prüfkabel bereit
  • Drehe bei den folgenden Experimenten das Antriebsrad deines Kurbel-Kraftwerks immer gegen den Uhrzeigersinn.
    So ist der +Pol (Pluspol) beim roten Kabel des Generators und der -Pol (Minuspol) beim blauen.
  • Markiere die Drehrichtung mit einem Bleistift auf dem Antriebsrad.
35 Zusatzexp Prüfkabel bereit

explore-it
Experiment: Stromkreislauf

  • Verbinde den Motor mit dem Generator.
  • Drehe das Antriebsrad gegen den Uhrzeigersinn. 
  • Nun hast du einen geschlossenen Stromkreislauf. Die Wirkung des Stroms kannst du am Motor erkennen: Der Motor dreht sich (im Uhrzeigersinn). 

Hinweis: Damit die Schaltung übersichtlich ist, sind die Kabel verkürzt dargestellt.

35 Zusatzexp Prüfkabel bereit

Hier siehst du die elektrische Schaltung mit dem Generator und dem Motor von oben.
Alle Teile, die für die Schaltung nicht wichtig sind, wurden weggelassen.

Die Stecker, am blauen und am schwarzen Kabel und die beiden an den roten, sind miteinander verbunden.
Der Stromkreis ist geschlossen.

35 Zusatzexp Prüfkabel bereit Hier ist die Schaltung als Schaltskizze dargestellt.
Da der Stromkreis geschlossen ist, kannst du bei der Schaltskizze die Stecker zwischen dem blauen und schwarzen Kabel und zwischen den beiden roten weglassen.
35 Zusatzexp Prüfkabel bereit

Hier siehst du den passenden Schaltplan mit dem Generator und dem Motor. Du erkennst die Symbole für die elektrischen Bauteile.

Schaltplan: Generator-Motor
1) Generator (Stromquelle)
2) Motor

In einem Schaltplan werden die Kabel als elektrische Leitungen dargestellt. Elektrische Leitungen werden als Linien mit rechten Winkeln gezeichnet.

35 Zusatzexp Prüfkabel bereit

explore-it
Experiment: Stromkreis mit LED

  • Baue einen Stromkreis mit einer LED.
  • Drehe das Antriebsrad gegen den Uhrzeigersinn.
  • Wenn die LED nicht leuchtet, änderst du ihre Anschlüsse.
  • Erprobe so beide LED einzeln.
35 Zusatzexp Prüfkabel bereit Schaltplan: Generator - LED
1) Generator (Stromquelle)
2) LED (Leuchtdiode)

01 Elektrolabor betriebsbereit

 

Erkenntnis:
Eine LED leuchtet, wenn ihr langes Bein in Richtung des +Pols (Pluspol) und das kürzere Bein in Richtung des -Pols (Minuspol) der Stromquelle zeigt.

 

35 Zusatzexp Prüfkabel bereit

explore-it
Experiment: Parallelschaltung

  • Zusätzlich zur LED schliesst du den Motor so an, dass auch er direkt mit der Stromquelle verbunden ist.
  • Drehe das Antriebsrad gegen den Uhrzeigersinn.
  • Man sagt: «Der Motor und die LED sind parallel geschaltet». 
35 Zusatzexp Prüfkabel bereit Schaltplan: Generator - Motor - LED 
35 Zusatzexp Prüfkabel bereit

explore-it
Experiment: Serienschaltung

  • Füge einen Motor und eine LED in den Stromkreis ein.
  • Drehe das Antriebsrad gegen den Uhrzeigersinn.
  • Wenn die LED nicht leuchtet, musst du ihre Anschlüsse wechseln.
  • Man sagt: «Der Motor und die LED sind in Serie geschaltet». 

35 Zusatzexp Prüfkabel bereit

Schaltplan: Generator - Motor - LED 

35 Zusatzexp Prüfkabel bereit

explore-it
Zusatzaufgabe für besonders vife Forscher*Innen:

Wie ist es nun bei der Taschenlampe? Dort kannst du die beiden LEDs abwechselnd zum Leuchten bringen, wenn du die Drehrichtung des Antriebsrades wechselst.

35 Zusatzexp Prüfkabel bereit Wie musst du nun die beiden LEDs in den Stromkreis einfügen, damit die folgenden Schaltpläne (A und B) und die Beschreibungen dazu stimmen?
35 Zusatzexp Prüfkabel bereit

Taschenlampe Schaltplan A

  • Drehe das Antriebsrad gegen den Uhrzeigersinn.
  • Es soll nur die rote LED leuchten. Sonst musst du die Anschlüsse wechseln.
  • Bei der Taschenlampe ist dies das rote Notlicht. 
35 Zusatzexp Prüfkabel bereit

Taschenlampe Schaltplan B

  • Drehe das Antriebsrad im Uhrzeigersinn.
  • Es soll nur die weisse LED leuchten. 
  • Bei der Taschenlampe ist dies das weisse Hauptlicht. 
  • Achte dich auf die Polung des Generators. Nun ist der +Pol beim blauen Kabel und der -Pol beim roten.

explore-it
... erforsche: Technische Normen

01 Elektrolabor betriebsbereit

In der Welt der Technik ist es wichtig, dass man Abmachungen trifft. Man nennt dies Normen.

So hat man vereinbart, dass ein Motor im Uhrzeigersinn dreht, wenn das rote Kabel mit + Pol und das blaue oder schwarze Kabel mit dem -Pol einer Stromquelle verbunden wird. 

Tüftelaufgabe: Wie ist dies bei unserem Kurbel-Kraftwerk? Hier wird ja ein Motor als Generator (Stromquelle) verwendet.

Aussagen von Experten

Wer ist explore-it

gemeinnütziger Vereinein gemeinnütziger Verein
Die Leistungsvereinbarungen mit den Trägern von explore-it sehen vor, dass explore-it vom Projektstatus weg zum Anbieter von Lehr- und Lernmaterial wird. Als Forschungs- und Entwicklungsprojekt an Pädagogischen Hochschulen war es nicht möglich Materialien und Dienstleistungen zum Kauf anzubieten. Aus diesem Grund wurde in Absprache mit den Partnern der Verein explore-it gegründet. Zweck des Vereins ist die Förderung von Technikverständnis und Naturwissenschaften bei Kindern und Jugendlichen. Der Verein hat ausschliesslich Non-Profit-Charakter und ist seit Februar 2010 steuerbefreit. Die explore-it-Materialien werden von der arwo Stiftung (Arbeiten und Wohnen für erwachsene Menschen mit einer Beeinträchtigung) in Wettingen AG assembliert.
 
Stiftungeine Stiftung
Um vermehrt Gönnergelder zu erhalten und diese weiterhin zweckgebunden einzusetzen, hat der Verein im August 2012 die "Stiftung explore-it" ins Leben gerufen. Ziel ist die Förderung des Verständnisses und der Innovationsfähigkeit bei Kindern und Jugendlichen für Technik und Naturwissenschaften und die Unterstützung und Finanzierung der Aktivitäten des Vereins explore-it.      

Forschungs- und Entwicklungsprojektein Forschungs- und Entwicklungsprojekt
explore-it geht zurück auf einen Spin-off der Pädagogischen Hochschule Wallis (PHVS) und der PH der Fachhochschule Nordwestschweiz (PH FHNW) aus dem Jahr 2008.
 

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